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Besucherzentrum
Besucherzentrum

Besucherzentrum

Architektonische Baubeschreibung

Vorentwurf für das Mura-Tourismus- und Erlebniszentrum

TOP-PLUSZ-1.1.3-21_ZA1 – Förderprogramm „Lokale und regionale Tourismusentwicklung“

Projektstandort:
8872 Muraszemenye, Béke út 5.
(Flurstück Nr. 1175)

Vorentwurf für das geplante Mura-Tourismus- und Erlebniszentrum

Referenz-Nr.: JSZ. 30-2390/2025

Ausgangssituation

Im Rahmen des Förderaufrufs TOP PLUSZ – Lokale und regionale Tourismusentwicklung wurde ein Förderprogramm zur Unterstützung touristischer Entwicklungsprojekte veröffentlicht. Der von der Gemeinde Muraszemenye eingereichte Förderantrag zur Errichtung des Mura-Tourismus- und Erlebniszentrums wurde positiv bewertet und erhielt eine Förderzusage.

Geplante Gesamtkosten des Projekts: 332.960.028 HUF

Funktionaler Inhalt des Projekts

Die Region verfügt über eine außergewöhnlich große Vielfalt an natürlichen Sehenswürdigkeiten und touristischen Attraktionen, die sich in erster Linie an inländische Besucher richten. Wander- und Radwege, Selbstpflückanlagen („Pick-your-own“), kulturhistorische Sehenswürdigkeiten sowie Thermalquellen bilden gemeinsam ein attraktives touristisches Angebot. Die Auslastung dieser Angebote ist jedoch sehr unterschiedlich. In den letzten Jahren haben insbesondere der Radtourismus, der Wandertourismus sowie der Wassertourismus zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Ziel des Projekts ist die Realisierung einer umfassenden touristischen Entwicklung durch die Errichtung eines multifunktionalen Tourismuszentrums mit einem breiten Dienstleistungsangebot. Das bestehende, derzeit ungenutzte Gebäude soll funktional umgebaut und zu einem zentralen Ausgangspunkt für sämtliche Zielgruppen des Aktivtourismus entwickelt werden.

Ein vergleichbares touristisches Zentrum existiert in der Region derzeit nicht. Auf diesen Bedarf weist unter anderem die im Jahr 2021 vom Zentrum für Aktiv- und Ökotourismusentwicklung erstellte Situationsanalyse hin. Auch zahlreiche weitere fachliche Untersuchungen zur touristischen Entwicklung der Region bestätigen die Notwendigkeit eines solchen Zentrums.

Geplante Entwicklung

Errichtung eines Tourismuszentrums

Das Tourismuszentrum wird folgende Einrichtungen umfassen:

  • Umkleideräume
  • Barrierefreien Umkleideraum mit Ruheraum
  • Getrennte Umkleideräume für Frauen, Männer und Kinder mit Schließfächern und Sanitäranlagen
  • Baby- und Wickelraum
  • Küche (Ausgabeküche / Regenerationsküche)
  • Indoor-Spielbereich für Kinder
  • Interaktiven Ausstellungs- und Informationsbereich

Das im Rahmen der Entwicklung entstehende Zentrum ermöglicht eine umfassende Präsentation der Naturwerte der Region und dient gleichzeitig als interaktiver Ausstellungs- und Informationsraum, in dem die touristisch bedeutendsten Attraktionen der Region an einem Ort vorgestellt werden.

Darüber hinaus fördert das Zentrum die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Formen des Aktivtourismus und erleichtert den Wechsel zwischen unterschiedlichen Fortbewegungs- und Freizeitaktivitäten, beispielsweise Radfahren, Wandern und Wassertourismus.

Für Erwachsene, Kinder sowie Menschen mit Behinderungen werden getrennte Umkleide- und Sanitärbereiche für Frauen und Männer eingerichtet. Diese bieten zugleich sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten für persönliche Gegenstände.

Für Familien mit Kindern werden Ruheräume geschaffen, in denen Kinder sich tagsüber ausruhen können. Vergleichbare Ruhemöglichkeiten werden auch für Besucherinnen und Besucher mit Behinderungen vorgesehen.

Das Tourismuszentrum bietet außerdem Raum für die Präsentation und den Verkauf von Souvenirs, die dem Erscheinungsbild und der Identität der Destination entsprechen, sowie von Erzeugnissen regionaler Produzenten. Darüber hinaus dient es als Veranstaltungsort für Umwelt- und Naturbildungsprogramme von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Gestaltung eines gemeinschaftlichen Außenbereichs

Der Außenbereich umfasst:

  • einen thematischen Spielplatz,
  • einen Familien- und Erholungsbereich,
  • Fahrradabstellanlagen,
  • eine Feuerstelle mit Aufenthaltsbereich im Freien.

Im Rahmen des Projekts wird das Umfeld des Gebäudes landschaftsgärtnerisch gestaltet. Vorgesehen sind Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für Elektrofahrräder, ein Kinderspielplatz sowie Erholungs- und Feuerstellen, um eine attraktive und einladende Umgebung für Besucher zu schaffen.

 

Gebäudekonzept des geplanten Vorhabens

Die bestehende Bebauung am Projektstandort weicht deutlich vom traditionellen dörflichen Straßenbild mit seitlicher Grenzbebauung ab. In der Gemeinde sowie in den umliegenden Ortschaften finden sich jedoch noch kleinteilige Gebäude dieser Bauweise, deren Proportionen und Fassadengestaltung den architektonischen Charakter des vergangenen Jahrhunderts bewahren und einen positiven Beitrag zum Ortsbild leisten.

Am Giebel des ausgebauten Dachgeschosses des Gebäudeteils neben dem straßenseitigen Flügel der U-förmigen Bebauung sind infolge unzureichender Regenwasserableitung Bauschäden entstanden.

Im Rahmen der Planung wurden mehrere Varianten zur Weiternutzung der bestehenden Gebäude untersucht. Diese Konzepte hätten jedoch eine deutlich größere Nutzfläche als für das Projekt erforderlich bereitgestellt. Da über die für das Vorhaben vorgesehenen Fördermittel hinaus keine zusätzlichen finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen, wurden die endgültigen Planungsparameter durch eine effiziente Raumorganisation, den funktionalen Umbau des zu erhaltenden Bestandsgebäudes, den minimal erforderlichen Flächenbedarf der Neubauten sowie durch das Ziel bestimmt, ein architektonisch hochwertiges Gebäude zu schaffen, das sich hinsichtlich Maßstab und Erscheinungsbild harmonisch in die dörfliche Umgebung einfügt.

Das rückwärtige Gebäude befindet sich in einem guten statischen und baulichen Zustand und bleibt daher erhalten. Die Treppe zum Dachgeschoss wird nicht nur beibehalten, um unnötige Abbruchkosten zu vermeiden, sondern auch, um eine spätere Ausbauphase zu ermöglichen, in der der Dachraum unter dem Steildach einer neuen Nutzung zugeführt werden kann.

Durch den Umbau des Erdgeschosses entstehen die geplanten, nach Geschlechtern getrennten Sanitäranlagen und Umkleideräume sowie Erschließungsflächen und weitere Funktionsräume entsprechend den Anforderungen des Projekts.

Das straßenseitige Gebäude sowie der mittlere Gebäudeteil werden abgebrochen. An ihrer Stelle entstehen ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, eine Regenerationsküche (Ausgabeküche), Personaltoiletten sowie ein überdachter Aufenthalts- und Verpflegungsbereich.

Der Kinderspielplatz, die Fahrradabstellanlage sowie die Ladestationen für E-Bikes werden von den Terrassen aus gut einsehbar angeordnet. Zur Erholung der Besucher wird außerdem eine Feuerstelle im Garten geschaffen. Diese ist über einen geschwungenen, mit Kies befestigten Weg erreichbar und befindet sich im hinteren Bereich des Grundstücks in ausreichendem Abstand zum Spielplatz, zu den Gebäuden sowie zur bestehenden Vegetation.

Der Zugang für Fußgänger und Radfahrer erfolgt über befestigte Wege mit Pflasterbelag. Um einen barrierefreien Zugang zum Gebäude zu gewährleisten, wird das vorhandene Geländeniveau angehoben, sodass die befestigten Flächen näher an das Fußbodenniveau des Gebäudes herangeführt werden.

Die Pkw-Stellplätze sowie die Zufahrtsstraße sind mit Rasengittersteinen vorgesehen. Alternativ kann – sofern es der Förderrahmen des Projekts zulässt – auch eine Ausführung als vollständig befestigte Fahrbahn und Parkfläche realisiert werden.

01 Epitesz muszaki leiras – Vazlatterv
E-01 Térségi gyűjtés
E-02 FÖLDSZINTI ALAPRAJZ – C_V02_1
E-02 FÖLDSZINTI ALAPRAJZ – C_V02_2
E02 HELYSZÍNRAJZ – M=1_250
E-03 FÖLDSZINTI ALAPRAJZ – M=1_100
E-04 FÖLDSZINTI ALAPRAJZ BERENDEZÉSEK- M=1_100
E-05 LÁTVÁNYTERVEK
E-06 LÁTVÁNYTERVEK
E-07 LÁTVÁNYTERVEK
E-08 LÁTVÁNYTERVEK

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